Stadt Marl macht Fortschritte im Förderprogramm KRiS – Bürgerinnen und Bürger können mitgestalten

Marl, 09.12.2025 Wie kann Marl besser mit den Folgen des Klimawandels umgehen – und dabei gleichzeitig resilienter und lebenswerter werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Förderprogramms „KRiS – Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“, an dem die Stadt Marl seit einiger Zeit engagiert arbeitet. Nun wurden wichtige Schritte gemacht. Dialoge mit großen Flächeneigentümern im Stadtgebiet für mehr Klimaresilienz Im Rahmen der jüngsten internen Besprechung hat die Stadtverwaltung den aktuellen Stand der Arbeiten erörtert und nächste Schritte vorbereitet. Dabei wurden in den vergangenen Wochen bereits zahlreiche Gespräche mit Flächeneigentümer*Innen geführt, die auf ihren Grundstücken im Stadtgebiet erste Klimaanpassungsmaßnahmen planen. Diese Dialoge bilden eine wichtige Grundlage, um gezielt lokale Projekte zum Regenwassermanagement zu fördern. Beispiele hierfür sind die Entsiegelung von Parkplatzflächen, das Anlegen von Versickerungsmulden oder die Begrünung von Dachflächen. Die Maßnahmen zielen darauf ab das Regenwasser zunächst zu sammeln und es langsam versickern zu lassen. Damit wird die Klimaresilienz der Stadt gestärkt, indem Starkregenereignisse gepuffert werden und das Wasser wieder dem natürlichen Wasserkreislauf zur Verfügung steht.Wie kann Marl besser mit den Folgen des Klimawandels umgehen – und dabei gleichzeitig resilienter und lebenswerter werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Förderprogramms „KRiS – Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“, an dem die Stadt Marl seit einiger Zeit engagiert arbeitet. Nun wurden wichtige Schritte gemacht. Festlegung des Gestaltungsraums mit hoher Bürgerbeteiligung Parallel dazu arbeitet die Stadt Marl an der finalen Abgrenzung des sogenannten Gestaltungsraums – also des Bereichs, in dem das Förderprogramm künftig gelten wird. Damit entsteht die Grundlage für konkrete Maßnahmen vor Ort. Ziel ist es, gemeinsam mit vielen Akteuren Projekte zu entwickeln, die Marl widerstandsfähiger gegen Hitze, Starkregen und andere Folgen des Klimawandels machen. Auch Bürger*Innen können ihren Teil beitragen. Dachbegrünungen, Versickerung von Niederschlagswasser oder Entsiegelungsmaßnahmen auf dem eigenen Grundstück sind nur einige Ideen, die helfen, Marl klimaresilienter zu gestalten. Die Stadt lädt alle ein, aktiv mitzumachen. Entwickeln Sie Ihre eigenen Projektideen und lassen Sie sich dabei im Rahmen von KRiS oder von anderen, auch außerhalb des Gestaltungsraums verfügbaren Förderprogrammen unterstützen. Informieren Sie sich auf der Website www.kris-marl.de oder schreiben Sie bei Interesse eine E-Mail an kris@marl.de. „Wir freuen uns über eine aktive Mitwirkung an diesem geförderten Projekt, denn viele individuelle Einzelmaßnahmen machen unsere Stadt zusammen fit für die Zukunft“, so die Stadtverwaltung. Das Förderprogramm KRiS ist Teil einer gemeinsamen Initiative der Wasserwirtschaftsverbände im Emscher-Lippe-Raum und des Landes Nordrhein-Westfalen, mit der in ausgewählten Kommunen zielgerichtete Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel entwickelt und umgesetzt werden. Kontakt für Rückfragen: Björn Anders und Hannah Gabryszczak Amt für Stadtplanung und Integrierte Quartiersentwicklung Telefonnummer: (02365) 99 – 5555E-Mail-Adresse: kris@marl.deWebsite: www.kris-marl.de Stadt Marl Der BürgermeisterStadthaus 1Carl-Duisberg-Straße 16545772 Marl